Drucken
Infos rund um Kaffeegenuss im Büro, jetzt im Blog von ODTV.de!
Aktuelle Inhalte als RSS-Feed anzeigen

Infos rund um Kaffeegenuss im Büro, jetzt im Blog von ODTV.de!

In unserem Blog halten wir Sie über Neuigkeiten aus der Welt des Kaffees und der Kaffeeautomaten sowie über unser Unternehmen auf dem Laufenden.

Freuen Sie sich auf:

  • Interessante Geschichten rund um unser Lieblingegetränk Kaffee
  • Infos zu neuen Produkten
  • Technische Hilfestellungen zu Kaffeeautomaten
  • Gutscheine und Rabattaktionen
  • Neues aus unserem Unternehmen

und vieles mehr.


1 - 10 von 39 Ergebnissen
Veröffentlicht am von

MHD: Nicht „absolut tödlich ab“ sondern „mindestens haltbar bis“

ODTVde_Nachhaltig_Kaffee_genießen_im_BueroImmer wieder werden wir gefragt, wie lange Kaffee wirklich haltbar ist. Die kurze Antwort: länger als das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) angibt, bei richtiger Lagerung und Verpackung. Die etwas ausführlichere Antwort: lest ihr hier im aktuellen Blogbeitrag.

Kaffee ist ein Lebensmittel und kann als solches mit der Zeit verderben oder an Qualität verlieren. Dabei spielt vor allem eine Rolle, wie Kaffeebohnengemahlener Kaffee und Co. aufbewahrt werden.

In der Europäischen Union ist die Kennzeichnung von Lebensmitteln mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum Pflicht. Das macht Sinn bei leicht verderblichen Waren wie Fleisch oder Milchprodukten. Bei lange haltbaren Lebensmitteln wie Kaffee scheiden sich jedoch die Geister.

Gerade die Haltbarkeit von Kaffee weicht in der Regel erheblich vom MHD ab. Sprich: Kaffee ist viel länger haltbar als auf der Packung angegeben. Wenn Bohnen und Pulver luftdicht verpackt aufbewahrt werden, sogar jahrelang. Das Mindesthaltbarkeitsdatum von Kaffee verspricht im Grunde, dass das Produkt bis zu einem vorgegebenen Zeitpunkt keine Geschmacks- oder Qualitätseinbußen hat.

Kaffee verliert nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums höchstens etwas an Aroma. Er schimmelt im trockenen Zustand nicht und entwickelt keine gesundheitsschädlichen Eigenschaften. Besonders schade ist deshalb, dass Kaffeebohnenlöslicher Kaffee und Kaffeepulver noch viel zu oft mit Ablauf des MHD oder sogar schon kurz vorher entsorgt werden.

ODTV.de legt nicht nur Wert auf nachhaltige Herstellung und nachhaltige Produkte, sondern auch auf nachhaltigen Konsum. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass Kaffee und MHD nicht mehr eins sind. Dabei sind wir nicht allein: Auch einige EU-Staaten zweifeln das MHD bei trockenen Lebensmitteln wie Kaffee, Reis oder Nudeln an und wollen für diese lange haltbaren Lebensmittel die Gesetzeslage lockern.

Bis das erreicht ist, ist unsere Empfehlung: Verlasst euch auf eure Sinne! Schaut, ob der Kaffee klumpt oder die Bohnen eine veränderte Farbe haben. Macht die Geruchsprobe: Riecht der Kaffee ranzig oder komisch? Wenn ja, dann könnt ihr den Kaffee beruhigt entsorgen. Wenn nicht, dann brüht euch eine Tasse auf und schaut, wie er euch schmeckt.

Immer daran denken: Es heißt „mindestens haltbar bis“ und nicht „absolut tödlich ab“. Es ist doch schade, wenn guter Kaffee ohne Not in den Müll wandert. Deshalb haben wir hier noch einige Tipps, wie ihr Kaffee richtig aufbewahrt. Damit er lange halt- und genießbar ist.

Luftdicht und dunkel aufbewahren: Luftfeuchtigkeit und Licht schaden eurem Kaffee. Er kann schimmeln und verderben. Ab dem Moment, in dem ihr die Packung öffnet und der Kaffee mit Sauerstoff in Berührung kommt, findet eine Oxidation statt. Die Geschmacks- und Aromastoffe gehen nun Schritt für Schritt verloren, das merken vor allem Feinschmecker. Deshalb kann man ab Anbruch der Packung Pi mal Daumen sagen: gemahlenen Kaffee innerhalb von zwei Wochen nach Anbruch der Packung aufbrauchen, Kaffeebohnen in etwa acht Wochen.

Nicht umfüllen: Noch bevor der Kaffee in der Kaffeedose oder ähnliches geschützt ist, kommt er beim Umfüllen mit Licht und Sauerstoff in Berührung. Bewahrt Kaffee deshalb immer in der Originalverpackung auf, verschlossen mit einer speziellen Kaffeeklammer und/oder in einem luftdicht verschließbaren Gefäß (Keramik, Porzellan, Glas, Alu). Für Kaffeebohnen gibt es spezielle Behälter mit Einwegatmungsventil, das Kohlendioxid hinaus, aber nichts anderes hineinlässt. Auch die meisten Verpackungen von Kaffeebohnen haben ein solches Ventil. Es schützt die Kaffeebohnen vor Geschmacksverlust durch das Kohlendioxid und gleichzeitig vor Sauerstoff, Wasserdampf und Gerüchen.

Nicht im Kühlschrank aufbewahren: Im Gegensatz zu gekochtem Kaffee, zum Beispiel zur Vorbereitung von Eiskaffee oder Cold Brew, sollte man Kaffeepulver oder Kaffeebohnen nicht im Kühlschrank aufbewahren. Sie mögen es kühl, aber vor allem trocken. Im Kühlschrank bildet sich Kondenswasser, das Pulver oder Bohnen schimmeln lässt. Außerdem nimmt vor allem Pulver gerne Aromen aus seinem Umfeld an. Und wer will schon, dass der Kaffee nach Käse schmeckt…

Ihr seht, beim Kaffee geht es nicht darum, wie lange er haltbar ist. Sondern darum, wie er euch schmeckt und wie ihr ihn aufbewahrt. Wenn die Verpackung nicht beschädigt ist, können Kaffeepulver und Kaffeebohnen noch lange nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums verzehrt werden (gilt übrigens auch für Kakaopulver). Investiert in Kaffeeklammern und/oder einen speziellen Kaffeebehälter, für Bohnen mit Ventil. Und wenn ihr euch nicht ganz sicher seid, ob euer Kaffee noch gut ist: Nutzt eure Sinne, schaut den Kaffee an, macht die Geruchs- und Geschmacksprobe. So kann man getrost den MHD-Aufdruck ignorieren und nachhaltig genießen. 

Immer wieder haben wir attraktive Angebote für MHD-Ware. Schaut gleich mal hier nach.

Gesamten Beitrag lesen
Veröffentlicht am von

Einzigartige Käpsele und kreative Pioniere: die Erfinder der Kaffeekapsel aus Holz

ODTVde_rezemo_gruender_mit_Kaffeekapseln_Stefan_Zender_links_julian_Reitze_rechts

Heute stellen wir euch ein weiteres tolles, junges Team vor, das leidenschaftlich seine Vision verfolgt und umsetzt: rezemo hat die bisher einzige Kaffeekapsel auf den Markt gebracht, die ausschließlich auf nachwachsenden Rohstoffen basiert.

Stefan (links im Bild) und Julian, die Gründer von rezemo, sind 2014 im Auslandspraktikum in China und Saudi-Arabien. Dabei wird ihnen die Verpackungsmüllproblematik hautnah bewusst. Sie kehren mit einer Vision zurück nach Stuttgart. In er Heimat stört sie vor allem der Aluminium- und Plastikabfall ihrer Kapselmaschine. Die Idee zu einer nachhaltigen Kaffeekapsel ist geboren.

Nach drei Jahren Entwicklung und einige Prototypen später ist es endlich soweit: Die beiden Gründer melden das Patent für ihre nachhaltige Kaffeekapsel aus Holz an, die eigene Website geht online und die ersten Kaffeekapseln aus Holz kommen zu den Kunden. Es folgen einige erfolgreiche Pitch-Wettbewerbe und die Gewinnung erster großer Geschäftskunden sowie Verkaufsstellen und Händler. Die Kaffeekapsel aus Holz erhält auf Basis von erstem Kundenfeedback den letzten Feinschliff und der erste eigene Online-Shop geht live.

DIN CERTCO zertifiziert die nachhaltige Kaffeekapsel unabhängig als 100 Prozent biobasiert. Julian und Stefan pitchen die rezemo Kaffeekapsel aus Holz bei „Die Höhle der Löwen“ und begeistern gleich vier der Investoren für ihre Idee. Schließlich entscheiden sich die Gründer aber unabhängig von den Löwen-Investoren weiterzumachen. Das rezemo Team wächst und die Nachfrage steigt: rezemo zieht in den neuen Standort nach Waiblingen bei Stuttgart um und baut dort mit viel Eigenengagement den Maschinenpark sowie das neue Großraumbüro aus.

Wir haben uns mit den beiden rezemo Gründern und Geschäftsführern Stefan und Julian unterhalten und sind mitgerissen von deren Ideenreichtung und Motivation. Dürfen wir vorstellen: Stefanz Zender und Julian Reitze von rezemo!

 

Hallo ihr zwei! Ganz kurz zu euch: Stefan, als Leiter des rezemo Vertriebs bist du europaweit bei den Kunden vor Ort und hast immer ein offenes Ohr für die Wünsche und Anregungen eurer Kunden. Julian, du bist Leiter des Technologie-Teams und treibst die Kapseln sowie weitere Verpackungslösungen voran. Eure Team wächst - ihr nennt euch selbst die Käpsele, das Wortspiel gefällt uns :)  

Was war der Auslöser für euch, rezemo zu gründen?

Wir haben während unserer Studentenzeit an der Universität Stuttgart in der gemeinsamen Studenten-WG auch eine Kapselmaschine genutzt. Die Maschinen bieten sich insbesondere dann an, wenn es morgens einmal schnell gehen muss und man trotzdem eine gewisse Kaffeeauswahl haben möchte. Recht schnell ist dann aber die Ökologiefrage aufgekommen: Warum bestehen Kaffeekapseln aus Aluminium, Kunststoff oder Mischungen aus Bio- und normalem Kunststoff? Eine wirklich zu Ende gedachte Lösung haben wir nicht entdeckt – und uns gedacht, dass wir hier eine nachhaltige Alternative entwickeln müssen. Das Ziel: Ausschließlich nachwachsende Rohstoffe, natürlich kein Aluminium und Mikroplastik, dazu edelste Kaffeesorten, um ein nachhaltiges Lifestylegefühl beim Kunden zu erzeugen. Ich denke, das haben wir mit rezemo ganz gut hinbekommen.

Was ist der Kern eures Unternehmens? Beschreibt uns kurz, was ihr macht.

Unser rezemo Headquarter ist in Waiblingen, in der Nähe von Stuttgart. An diesem modernen Standort werden die rezemo Kaffeekapseln hergestellt – unser Kernprodukt. Wir haben es geschafft, einen Prozess zu entwickeln, der die Verarbeitung von Holzfaserverbunden auch in dünnen Schichten zuverlässig ermöglicht. Das von uns verwendete Material besteht komplett aus nachwachsenden Rohstoffen und überwiegend aus Holz aus nachhaltiger PEFC zertifizierter Forstwirtschaft in Süddeutschland.

Im Kern sind wir ein Spezialist für nachhaltige Verpackungen. Um viel Feedback von Kunden und Partnern zu erhalten, haben wir mit Kaffeespezialisten auch eigene Kaffeeblends entwickelt, die wir in unsere Kapseln füllen. Inzwischen ist die rezemo Holzkapsel-Technologie eine Art Plattform, auf die immer mehr Kaffeeröster auf der ganzen Welt aufspringen und neben uns ihre hochwertigen Kaffeespezialitäten in die Kaffeekapsel aus Holz füllen. Aber ganz egal, wo und bei welchem Partner man unsere Kapsel findet – sie ist immer made in Baden-Württemberg.

Für Genussmenschen, für Weltverbesserer, für alle – was macht rezemo so einzigartig im Speziellen und im Allgemeinen?

Mit rezemo kombinieren wir Nachhaltigkeit und Genuss zu einem neuen nachhaltigen Lifestyle. Wir wollen den Kunden Nachhaltigkeit möglichst erlebbar machen – unter anderem deshalb sind die Kapseln nicht eingefärbt und in einem dezenten Naturkraftkarton verpackt. Der Einsatz von ausschließlich nachwachsenden Rohstoffen entspricht unserem Verständnis von Nachhaltigkeit. Wir setzen ausschließlich auf traditionelle Trommel-Langzeitröstung und auf edle Kaffeebohnen. In dieser Kombination erzeugen wir ein unvergessliches Kaffeeerlebnis mit einem guten Gewissen bei gewohnt hohem Komfort der Kapselmaschine.

Wann darf eine Kaffeekapsel als „kompostierbar“ oder „biologisch abbaubar“ bezeichnet werden und wie werden rezemo Kapseln entsorgt beziehungsweise recycelt?

Die rezemo Kaffeekapsel besteht vollständig aus nachwachsenden und bioabbaubaren Rohstoffen. Das Thema der Entsorgung und der richtigen Bezeichnung ist sehr komplex und würde den Rahmen von diesem Interview leider sprengen. Wir können aber nur dazu einladen, einmal einen Blick in unseren Blog zu werfen – hier gehen wir sehr ausführlich auf das Thema Entsorgung ein.

Ihr seid sowohl Kaffee-Experten als auch Verpackungs-Spezialisten, eine tolle Kombination! Was steht an erster Stelle?

Für uns Gründer war sicherlich das Interesse an der Kapsel und das Störgefühl für die damals vorhandenen Lösungen ausschlaggebend, um hier eine eigene nachhaltige Kapsel zu entwickeln. Aus dieser Passion heraus würden wir uns, aber auch das ganze rezemo Team, auf jeden Fall als Verpackungs-Spezialisten für nachhaltige, biobasierte Verpackungslösungen sehen. Das Projekt wurde aber natürlich maßgeblich durch unsere Passion für guten Kaffee vorangetrieben. Es hat lange gedauert, aber ab dem ersten Prototyp, befüllt mit tollem Kaffee, wird täglich viel Kaffee getrunken. Man entwickelt intuitiv, Kapsel um Kapsel, Expertise rund um Kaffee. Unsere Expertise liegt hier insbesondere auf der Entwicklung von außergewöhnlichen Kaffeekreationen aus nachhaltigen Kapseln für den rezemo Genussmoment unserer Kunden. Heute sind wir dank einer steilen Lernkurve Kaffee-Experten. Nur wenn bei den Kaffees alles passt, kommen diese in die Kapsel. Leidenschaftlich arbeiten wir an unseren Kaffeekreationen. Als Full-Service-Anbieter in der Hotellerie begeistern wir mit unserer ganzen Erfahrung als (Kaffeekapsel-)Sommeliers unsere Kunden und zaubern so jeden Tag tausenden von Urlaubern ein glückliches Kaffeelächeln aufs Gesicht.

Was bedeutet für euch Nachhaltigkeit?

Wir setzen für unsere rezemo Kaffeekapsel aus Holz ausschließlich nachwachsende Rohstoffe ein. Das Holz ist ein Restprodukt aus der Holz verarbeitenden Industrie in Süddeutschland und stammt vollständig aus nachhaltiger PEFC zertifizierter Forstwirtschaft. Das Schöne an nachwachsenden Rohstoffen: diese sind CO2 neutral und natürlich kompostierbar. Mit unserem 100 Prozent Ansatz sind wir Pioniere im Bereich von Verpackungen. Wir sind uns sicher, dass nur so das globale Verpackungsproblem gelöst werden kann.

Nachhaltigkeit muss immer auch ganzheitlich gedacht werden. Deshalb setzen wir unter anderem ausschließlich auf Ökostrom aus Wasserkraftwerken im Alpenraum bei der Kapselproduktion, achten auf möglichst faire und ökologische Bedingungen mit Blick auf den Kaffee, arbeiten mit regionalen Partnern zusammen und setzen auf ein gleichberechtigtes und soziales Miteinander in unserem Team.

Welche ist eure Lieblings-Kaffeesorte?

In unserem Team gibt es dazu unterschiedliche Aussagen. Jede unserer fünf Sorten steht bei mindestens einem rezemo Käpsele, so nennen wir die rezemo Teammitglieder, ganz oben auf der Favoritenliste. Wir können nur dazu einladen, einmal alle Sorten zu verkosten und sich selbst zu überzeugen.

Was macht für euch einen richtig guten Kaffee aus? Geschmack, bestimmte Siegel, Herkunft, Rohkaffee, Röstung, alles zusammen?

Die Kaffeekapsel gilt mit als die komplexeste Kaffeezubereitung in der Herstellung. Hier müssen alle Parameter stimmen. Rohkaffee, Röstung, Abfüllung – nur so wird am Ende ein unvergesslicher rezemo Kaffeemoment möglich. Wir arbeiten mit Topröstern und Partnern der Branche zusammen, die alle unsere rezemo Werte teilen: nachhaltiger Konsum, Transparenz, Qualität, Zukunftsorientierung und Innovationsstärke. Siegel spielen eine wichtige Rolle. Wir vertrauen aber nicht blind auf diese, sondern prüfen zusammen mit den Partnern immer bestmöglich die Bedingungen, damit am Ende alles passt. Wer rezemo Kaffeekapseln verwendet, kann sich sicher sein, dass sowohl bei Kapsel als auch Kaffee gute, faire Zusammenarbeiten und nachhaltiges Wirtschaften immer im Einklang stehen.

An was tüftelt ihr zur Zeit?

Mit unserer neuen Marke forewood arbeiten wir intensiv an einer Vielzahl neuer nachhaltiger Verpackungslösungen. Auch für diese Ansätze gilt, was für unsere Kaffeekapsel gilt: Einsatz nachwachsender Stoffe, erlebbare Nachhaltigkeit und absolute Funktionalität. Es wird auf jeden Fall spannend…

Wir freuen uns drauf - vielen Dank für das inspirierende Interview mit zwei wirklichen Käpsele!

 

Bildnachweis: rezemo GmbH

Gesamten Beitrag lesen
Veröffentlicht am von

BLÆK revolutioniert und rettet den Ruf von Instant-Kaffee

BLaeK_Specialty_Instant_Coffee_-_Founders_3_webInstant-Kaffee in der Box im HosentaschenformatLuis Herget aus Wien und Edgar Kirst aus Hamburg von BLÆK gehören zu den Pionieren des Instant-Kaffees und zeigen, dass dieser praktisch und hochwertig sein kann. Im Interview erzählt Luis, wie es zur Gründung von BLÆK kam und warum Kaffee-Liebhaber dem Instant-Getränk eine Chance geben sollten.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen, BLÆK zu gründen?
Edgar und ich hatten die Idee schon vor circa zweieinhalb, drei Jahren, als wir in Kopenhagen studiert haben. In der Uni war der Kaffee ziemlich teuer, aber einfach nicht lecker. Das fanden wir ziemlich frustrierend, deshalb haben wir angefangen zu überlegen, wie man das ändern könnte. So kamen wir auf Instant Kaffee – eigentlich ein super praktisches Produkt, aber leider überhaupt nicht hochwertig. Wir fanden alle Instant Kaffees, die wir ausprobiert haben, ziemlich bitter und enttäuschend. Edgar war dann auf einem Segeltrip und hatte da die Idee, einen eigenen Instant-Kaffee zu entwickeln.

Instant-Kaffee hat ja nicht den besten Ruf – da reagieren viele Kaffee-Liebhaber bestimmt erst mal nicht so positiv?
Ja total, Instant-Kaffee hat einen ganz schlechten Ruf, aber zum Teil auch zu Recht. Die Bohnen sind leider oft minderwertig und werden auch nicht gut verarbeitet. Wir kämpfen jetzt gegen dieses Image an. Ich arbeite auch als Barista in einem Café, da waren die Reaktionen auch eher skeptisch. Aber eigentlich finde ich diesen Widerspruch ganz spannend – wir können so überraschen und zeigen, dass Instant-Kaffee auch sehr gut sein kann. Generell hoffe ich einfach, dass Leute weiterhin offen für Kaffee und für neue Produkte und Methoden sind, sich damit beschäftigen und sich dafür begeistern können.

Wie hat euch Kopenhagen inspiriert – abgesehen davon, dass der Kaffee in der Mensa schlecht war?
Das war eine mega coole Zeit in Kopenhagen! Wir waren beide ziemlich begeistert von dem Style, von den Leuten, von dem Gefühl für Ästhetik und von der Mentalität. Kopenhagen hat dieses Simple, Unaufgeregte. Deshalb haben wir unsere Marke auch „BLÆK” genannt, auf Dänisch heißt das „Tinte”. Das fanden wir ganz passend für Kaffee, weil der sich wie Tinte auflöst, abgesehen davon haben wir durch das “æ” auch noch diesen dänischen Touch. Edgar und ich würden beide gerne jederzeit wieder nach Kopenhagen zurückkehren.

Was ist eigentlich Speciality Coffee?
Speciality Coffee ist ein Qualitätssiegel von der Speciality Coffee Association, einer Nonprofit-Organisation. Wie für Wein gibt es für Kaffee eine Bewertung von 0 bis 100, ab 80 Punkten spricht man von Specialty Coffee. Alles unter 80 Punkten ist Commodity Coffee. Ausgebildete Tester, sogenannte Q-Grader, probieren dafür Kaffees und bewerten Geschmack, Komplexität, Nachgeschmack, Vollmundigkeit, Säure und Bitterkeit. Specialty Coffee ist meistens auch teurer und gibt so den Kaffee-Bauern die Möglichkeit, für guten Kaffee auch mehr zu erhalten. Das ist ein bisschen schade, in Amerika und auch in anderen Ländern ist Speciality Coffee ein viel größeres Thema als hier. Wir waren uns anfangs auch gar nicht sicher, ob wir unseren Kaffee so bezeichnen sollen – in Deutschland denkt man da schnell an Kaffeespezialitäten wie Mokka oder Latte.

Nach welchen Kriterien habt ihr die Bohnen ausgewählt? Gibt es bestimmte Noten, die besonders beliebt sind?
Unsere Marktumfragen haben ergeben, dass generell schokoladige, runde Kaffees sehr beliebt sind, auch beispielsweise mit Karamellnote und einer leichten Fruchtnote im Hintergrund. Ein bisschen Säure kann ganz spannend sein, aber der Kaffee sollte eher mild sein. Wir haben viel getestet, auch beispielsweise Kaffees aus Kenia und Äthiopien, die ich persönlich sehr gerne trinke und die noch etwas komplexer und aufregender sind. Aber die Säure ist für viele etwas gewöhnungsbedürftig. Wir versuchen auch mit möglichst vielen Kunden zu sprechen, um unsere nächsten Kaffeeprofile zu planen. Mit unserem ersten Kaffee aus der Region Huila in Kolumbien wollten wir einen Allrounder anbieten, der möglichst vielen Leuten schmeckt und zeigt, dass Instant-Kaffee nicht furchtbar sein muss.

Das heißt, ihr plant gerade noch weitere Sorten?
Ja, auf jeden Fall! Wir sind gerade an der Entwicklung von zwei weiteren Kaffees. So viel kann ich schon mal verraten: Der eine Kaffee kommt aus Peru und wird auch ein Bio-Zertifikat haben. Das heißt übrigens nicht, dass unser Kaffee „Huila” keine Bio-Qualität hat, aber wir beziehen die Bohnen von kleinen Farmen und Kooperativen, die sich diese Zertifizierung nicht immer leisten können. So ein Kaffee ist oft sogar noch mehr „Bio” als einer mit Zertifizierung. Der andere Kaffee wird ein Blend sein.

Könntest du kurz den Produktionsprozess erklären – wie wird Instant Kaffeeeigentlich hergestellt?
Zuerst wird der Rohkaffee geröstet und extrahiert – das bedeutet, dass er gebrüht wird. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, zum Beispiel Filter, Herdkocher oder die French Press. Aber am Ende ist es vor allem beim Instant Kaffee wichtig, dass er möglichst optimal extrahiert wird. Dann wird möglichst viel Wasser entzogen, damit nur das Konzentrat übrig bleibt. Im Anschluss wird der Kaffee gefriergetrocknet. Das getrocknete Konzentrat kann man dann wieder aufgießen. So wird, ganz grob erklärt, Instant Kaffee hergestellt.

Was war euch bei der Verpackung wichtig?
Wir wollten von Anfang an ganz klar zeigen, dass das kein üblicher Instant-Kaffee ist. Die Verpackung sollte sich also von anderen abheben. Instant-Kaffee ist natürlich besonders praktisch, wenn man sonst keinen Zugriff auf Kaffee hat, also unterwegs oder auf Reisen. Unsere erste Verpackung sollte auch diesen Vorteil zeigen. Man kann unseren Kaffee überall hin mitnehmen, an Freundinnen oder Freunde weitergeben, das fanden wir ganz cool. Insofern ist es sehr praktisch, dass der Kaffee in einzelnen Tüten verpackt ist. Ein weiterer Vorteil ist, dass man nie mehr verwendet, als man braucht. So wird zumindest kein Kaffee verschwendet und auch nicht überdosiert. Aber natürlich sind Single-Use-Verpackungen problematisch, das ist uns bewusst und das wollen wir auch ändern. Wir planen schon ein neues Produkt, das in einem Glas verpackt sein wird.

Wie viel Kaffee trinkst du eigentlich so am Tag?
Viel zu viel! Anfangs war ich bei sechs, sieben Tassen. Ich hab jetzt versucht, das ein bisschen runterzufahren. Aber am Anfang muss man echt sehr viel probieren und wenn ich dann im Café arbeite, trinke ich natürlich auch noch mehr Kaffee. Mittlerweile bin ich so bei drei, vier Tassen. Bei Edgar sind es auch ungefähr drei Tassen am Tag.

Vielen Dank für das spannende Interview!

 

Quelle: (c) BLÆK Coffee UG

Gesamten Beitrag lesen
Veröffentlicht am von

Spende für Tafeln in Ellwangen, Schwäbisch Gmünd, Bopfingen und Heubach

20210324_ODTVde_SpendeTafelnEllwGDHeubBopfCoronabedingt sind die Tafeln mehr denn je auf Spenden angewiesen. In Anbetracht der Lage hat der Inhaber von ODTV.de bei seiner aktuellen Spendenaktion kurzerhand alle Tafeln in Ostwürttemberg bedacht (wir berichteten).

Kürzlich besuchte Oliver Strack die Tafel in Ellwangen, die gemeinsam mit den Tafeln in Schwäbisch Gmünd, Bopfingen und Heubach in der GEBIB gGmbH organisiert ist. Dort überreichte Inhaber Oliver Strack Kaffee und Kakao im Wert von über 3.000 Euro für die Tafeln in Ellwangen, Schwäbisch Gmünd, Bopfingen und Heubach. Organisiert sind die vier Tafeln Ellwangen, Schwäbisch Gmünd, Bopfingen und Heubach in der GEBIB gGmbH (Gemeinnützige Gesellschaft für die berufliche Integration von Behinderten). Neben dem preiswerten Angebot von Lebensmitteln für Bedürftige bietet die GEBIB Jobs für Menschen mit psychischen Erkrankungen oder Behinderungen.

„Neben den üblichen Aufgaben der Tafeln ermöglichen wir so auch hier Integration“, erläutert Geschäftsführer Tilmann Haug das besondere Konzept, das neben den Tafeln in Ellwangen und Schwäbisch Gmünd auch die in kleineren Orten wie Heubach und Bopfingen möglich macht. Oliver Strack bedankte sich bei Tilmann Haug und Irma Usow, Leiterin der Ellwanger Tafel, stellvertretend für die GEBIB-Teams für ihren Einsatz. Tilmann Haug gab den Dank zurück und freute sich über die Unterstützung von ODTV.de.

Neben der Hilfe für bedürftige Menschen spielt auch das Thema Nachhaltigkeit für ODTV.de bei der Unterstützung der Tafeln eine große Rolle. Die über 950 Tafeln retten überschüssige, qualitativ einwandfreie Lebensmittel und verteilen diese an Menschen in Not. Pro Jahr werden so laut den Tafeln rund 265.000 Tonnen Lebensmittel gerettet, die an über 1,6 Millionen Menschen weitergegeben werden können. ODTV.de ist nachhaltiges Handeln wichtig. Seit 2014 ist das Unternehmen BIO-zertifiziert und Inhaber einer FAIRTRADE-Lizenz. Zudem ist ODTV.de Teilnehmer der Fairtrade-Kampagne der Stadt Aalen.

Im Bild (v. re. n. li.): Oliver Strack (Inhaber ODTV.de), Irma Usow (Leiterin Tafel Ellwangen), Tilmann Haug (Geschäftsführer GEBIB).

 

 

Fotonachweis: ©ODTV.de/Monika Theiss

Gesamten Beitrag lesen
Veröffentlicht am von

ODTV.de spendet Kaffee und Kakao im Wert von 4.500 Euro an Tafeln

2020-01-07_gespendete-Lebensmittel_Nikolaus-Urban

Schon seit vielen Jahren unterstützt Oliver Strack, Inhaber von ODTV.de | Buero-Kaffeeautomaten.de, die Aalener Tafel. Coronabedingt sind die Tafeln mehr denn je auf Spenden angewiesen. Deshalb hat ODTV.de bei der aktuellen Spendenaktion kurzerhand alle Tafeln in Ostwürttemberg bedacht. Insgesamt spendete Oliver Strack Kaffee und Kakao im Wert von über 4.500 Euro an die Tafeln in Aalen, Ellwangen, Heidenheim, Schwäbisch Gmünd, Bopfingen und Heubach.

„Gerade in diesen Zeiten ist es uns besonders wichtig, das Engagement der Tafeln zu würdigen und Nahrungsmittel zu spenden“, betonte Oliver Strack und bedankte sich bei den Leiterinnen und Leitern der Tafeln sowie deren Teams für ihren Einsatz. Diese gaben den Dank zurück und freuten sich über die Unterstützung von ODTV.de.

Die Tafeln in Deutschland sind soziale Einrichtungen, in denen Menschen mit geringem Einkommen einkaufen können. Die Mitarbeiter sammeln oder bekommen Lebensmittel von Großhändlern, Supermärkten, Drogerien. Neben Kaffee, Kakao oder Sanitärartikeln werden frisches Obst und Gemüse besonders benötigt. Neben der Hilfe für bedürftige Menschen spielt auch das Thema Nachhaltigkeit für ODTV.de bei der Unterstützung der Tafeln eine große Rolle. Die über 950 Tafeln retten überschüssige, qualitativ einwandfreie Lebensmittel und verteilen diese an Menschen in Not. Pro Jahr werden so laut den Tafeln rund 265.000 Tonnen Lebensmittel gerettet, die an über 1,6 Millionen Menschen weitergeben werden können. ODTV.de ist nachhaltiges Handeln wichtig. Seit 2014 ist das Unternehmen BIO-zertifiziert und Inhaber einer FAIRTRADE-Lizenz. Zudem ist ODTV.de Teilnehmer der Fairtrade-Kampagne der Stadt Aalen. Die Eigenmarke REVILO steht für nachhaltige, innovative Produkte ohne Zusatzstoffe oder künstliche Aromen.

 

 

 

Fotonachweis (c): Nikolaus Urban

Gesamten Beitrag lesen
Veröffentlicht am von

Kaffee und Kakao für den Kocherladen

210303_ODTVde_SpendeAalenerTafelKocherladenSchon seit mehreren Jahren unterstützen wir die Aalener Tafel. Für den Kocherladen hatte Oliver Strack, Inhaber von ODTV.de | Buero-Kaffeeautomaten.de, dieses Mal Kaffee, Kakao und Milchpulver im Wert von über 800 Euro im Gepäck.

„Gerade in diesen Zeiten ist es uns besonders wichtig, das Engagement der Aalener Tafel zu würdigen und Nahrungsmittel zu spenden“, betonte Oliver Strack beim Besuch in der Bahnhofstraße und bedankte sich bei Projektleiter Gerhard Vietz und dessen Stellvertreterin Christine Klein für deren Einsatz. Beide gaben den Dank zurück und freuten sich über die regelmäßige Unterstützung von ODTV.de.

Der Kocherladen ist eine solche soziale Einrichtung, in dem Menschen mit geringem Einkommen einkaufen können. Die Mitarbeiter sammeln oder bekommen Lebensmittel von Großhändlern, Supermärkten, Drogerien. Neben Kaffee, Kakao oder Sanitärartikeln werden frisches Obst und Gemüse besonders benötigt, so Gerhard Vietz.

Im Bild (v. li. n. re.): Oliver Strack (Inhaber ODTV.de), Gerhard Vietz (Projektleiter Aalener Tafel - Kocherladen), Christine Klein (stellvertretende Projektleiterin).

Fotonachweis: ©ODTV.de/Monika Theiss

 

 

 

Gesamten Beitrag lesen
Veröffentlicht am von

Darum lieben wir Kaffee

coffee-601535_1920Kaffee ist das Lieblingsgetränk der Deutschen. 166 Liter trinkt jeder Deutsche im Schnitt pro Jahr. Wasser (142 Liter) und Bier (99,7 Liter) sind auf die hinteren Ränge verwiesen.*

Weil Kaffee unser Liebling ist, erklären wir heute, warum wir Kaffee so sehr lieben:

Kaffee macht glücklich: Über die Hälfte (54,1%) der Deutschen greift zum Kaffee, wenn es ihnen schlecht geht, 11,6% zu Süßigkeiten, 3,1% zu Alkohol.*

Bereits der Duft von Kaffee wirkt: Wissenschaftler aus Thailand fanden heraus, dass bereits das Einatmen von Kaffeeduft die belebende Wirkung von Kaffee erzeugen kann: Der Geruch von Kaffee kann das Gehirn stimulieren und kognitive Prozesse verbessern.

Rosen, Geranien, Rhododendren, Azaleen und Hortensien freuen sich besonders über Kaffee als Dünger. Kaffee als Dünger sorgfältig trocknen, um Schimmelbildung zu vermeiden. Dann großzügig unter die Erde mischen. Mit Kaffee gedüngter Boden zieht die nützlichen Regenwürmer an und hält Schädlinge länger fern. Schnecken sind von Kaffeesatz nicht angetan und meiden diese Böden.

Von fruchtig über karamellartig bis hin zu pfeffrig – in Kaffee stecken 850 bis 1.000 unterschiedliche Aromen und damit rund doppelt so viele wie in Wein (ca. 400).

Kaffee ist aufgrund seines hohen Gehaltes an Chlorogensäuren und Melanoidinen wichtiger Lieferant von Antioxidantien. Antioxidantien halten jung, schützen vor Alterungserscheinungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Krebs.

❤ Kaffee gibt es auch koffeinfrei: Am hochwertigsten sind koffeinfreie Kaffees, denen ohne Lösungsmittel das Koffein entzogen wird. Am bekanntesten ist das Schweizer-Wasser-Verfahren: Um das Koffein zu lösen, werden die noch grünen Kaffeebohnen mit Wasser durchtränkt. Das Wasser wandert anschließend durch einen Aktivkohlefilter, der die gelösten Koffeinmoleküle fast komplett herausfiltert. In das koffeinfreie Wasser kommen anschließend neue Bohnen und so weiter. Das Verfahren ist sehr aufwendig und kostspielig, kommt dafür aber komplett ohne Zusätze aus.

❤ Kaffee schützt vor Karies: Vor allem Chlorogensäure, Nikotinsäure und Trigonellin helfen gegen Plaque.

Kaffeetrinken schützt vor Vergesslichkeit: Geringe Mengen von Koffein wirken auf die menschliche Psyche stimulierend, verbessern die Konzentration und machen weniger müde.  Die Speicherfähigkeit des Gehirns erhöht sich und kann sich positiv auf Lernergebnisse auswirken. Probanden, die täglich drei Tassen Kaffee tranken, hatten ein geringeres Risiko an Demenz oder Alzheimer zu erkranken.

Kaffee hilft beim Abnehmen: Kaffeetrinker haben es leichter beim Abnehmen. Verantwortlich soll Koffein sein, das den Körper zu erhöhtem Energieverbrauch und verbesserter Fettverbrennung anspornt. Eine Tasse schwarzer Kaffee hat rund drei Kalorien – ohne Milch oder Zucker.

Koffein stimuliert die Haut, öffnete die Gefäße und fördert dadurch die Durchblutung. Deshalb ist Koffein ein beliebter Zusatzstoff in Kosmetikprodukten, u.a. gegen Cellulite. Auch in Shampoos ist oft Koffein enthalten, da der Wirkstoff Haarausfall verringern soll.

Kaffee fördert die Zusammenarbeit: Forscher der Ohio State University servierten einer Studentengruppe Kaffee, einer weiteren keinen, der dritten koffeinfreien Kaffee. Danach diskutierte die Gruppe über ein kontroverses Thema. Die Teilnehmer mit Koffein im Blut brachten sich besser und konstruktiver in die Diskussion ein. Auch die Bewertung der Mitdiskutanten war bei dieser Gruppe positiver. Als möglicher Grund wurde die bessere Aufmerksamkeit angegeben.

 

Bildnachweis: (c) Pixabay

*Quelle: Deutscher Kaffeeverband

 

 

Gesamten Beitrag lesen
Veröffentlicht am von

So feiert ihr den Tag des Kaffees stilecht

BueroKaffeeautomaten_TagdesKaffees2020

Ganz Deutschland, nein, die ganze Welt! feiert morgen unser Lieblingsgetränk: Der „Tag des Kaffees“ findet in Deutschland am 1. Oktober zeitgleich mit dem jährlichen „International Coffee Day“ statt. Wir werden uns zur Feier des Tages den ein oder anderen leckeren Kaffee-Cocktail gönnen. Die mit Stoff natürlich erst gegen Abend ;)

Überrascht eure Kolleginnen und Kollegen doch und mixt zum Ehrentag eine Bürorunde Wachmacher oder Absacker. Im Folgenden findet ihr die passenden Rezepte.

 

Kaffee Cola (alkoholfrei)

Keine Angst, der schmeckt besser, als er sich anhört. Und hilft ideal gegen das Tief nach der Mittagspause!

Ihr benötigt (für eine Portion):

  • 100 ml kalten Espresso
  • 200 ml Cola
  • Wer will: Eiswürfel

So geht’s:

Einfach alles zusammen in einem Glas vermischen – fertig ist der selbst gemachte Energydrink.

 

Espresso Tonic (alkoholfrei)

Wir hoffen ja alle, dass wir noch einen richtig schönen Altweiber-Sommer bekommen. Tatsächlich soll sich pünktlich zum morgigen Tag des Kaffees in den meisten Teilen Deutschlands die Sonne ab und zu zeigen. Dann passt unser erfrischender Espresso Tonic erst recht.

Ihr benötigt (für eine Portion):

  • 20 ml Espresso
  • 1 (unbehandelte) Zitrone
  • 150 ml Tonic Water
  • Eiswürfel

So geht’s:

Espresso aufbrühen, im Kaffeevollautomaten, Kapselautomaten, der French Press oder was ihr sonst in der Kaffeeküche stehen habt. Zitrone waschen und auspressen. Dann je drei bis fünf Eiswürfel in ein Glas geben (wenn ihr habt in ein Longdrinkglas), mit jeweils 150 ml Tonic Water auffüllen und je 20 ml Espresso einfüllen (wer den Experten raushängen will, macht das über einen Eiswürfel). Zum Schluss gibt’s noch einen Spritzer Zitrone in jedes Glas. Wer auf Deko steht, kann das Ganze noch mit Espressobohnen und Zitronenscheiben garnieren – ab geht’s zur Erfrischung!

 

Affogato und Cold Brew (teilweise alkoholfrei)

Wenn wir gerade schon bei Erfrischungen im Büroalltag sind: Schaut doch nochmal unsere Rezepte zu den Trendgetränken Cold Brew und Affogato an.

 

Kaffee-Sekt-Cocktail

Jetzt wird’s richtig feierlich: Kurz vor Feierabend könnt ihr morgen auf den Tag des Kaffees prickelnd anstoßen. Praktisch: Wenn ihr mittags den Espresso Tonic genossen habt, könnt ihr das restliche Tonic Water jetzt aufbrauchen.

Ihr benötigt (für eine Portion):

So geht’s:

Espresso zubereiten und direkt den Zucker dazugeben. Dann abkühlen lassen. Eiswürfel in ein Glas geben, Tonic Water, Sekt und gezuckerten Espresso darüber geben und vermischen. Wer hat und wem es damit nicht zu sehr in der Nase kitzelt: mit Strohhalm servieren.

 

Eierlikör-Kaffee-Traum

Falls es jemandem für Eiswürfel doch schon zu kühl ist, haben wir hier noch einen schönen Herbst-Klassiker.

Ihr benötigt (für eine Portion):

So geht’s:

Holt den Eierlikör aus der Schreibtischschublade, heute dürfen alle mal probieren :) Füllt ihn in eine warme Tasse bezieungsweise die warmen Tassen der Kolleginnen und Kollegen. Jetzt den Kaffee nach Geschmack süßen und über einen Löffel vorsichtig in die Tassen geben. Die Sahne schlagt ihr am besten schon zuhause und bringt sie mit. Sie ist das Häubchen auf dem Käffchen mit Schwung. Darauf dann noch Kakaopulver mit Kaffeepulver vermischt als Deko – und das nachmittägliche Kaffeepäuschen kann stilecht abgehalten werden.

 

Bourbon-Kaffee-Drink

Und zum Schluss noch der echte Absacker, nicht nur für Männer.

Ihr benötigt:

So geht’s:

Kaffeebohnen in einem Mörser grob zerstoßen. Mit Bourbon, Zucker und heißem Wasser verrühren und dann mit Kaffee auffüllen. Den besonderen Whiskey könnt ihr heiß oder eiskalt genießen. Letzteren einfach mit Eiswürfen auffüllen. So zelebriert ihr den Feierabend morgen im wahrsten Sinne des Wortes – zum Wohl!

 

Bildnachweis: (c) Deutscher Kaffeeverband

 

Gesamten Beitrag lesen
Veröffentlicht am von

Kakao tut der Seele gut - zu jeder Jahreszeit

Buero_Kaffeeautomaten_Kakao_SommerDalgona Coffee haben wir euch an dieser Stelle schon vorgestellt. Das Sommer-Trendgetränk hat ein mega-leckeres Pendant für alle, die keinen Kaffee mögen: den Whipped Cocoa. Er besteht aus Kakaopulver, Zucker und Schlagsahne.

Kakao liebt jedes Kind, und das geht auch vielen Erwachsenen noch so. Kein Wunder, gilt er doch als Stimmungsaufheller und tut der Seele gut. Trotzdem gerät die gute Tasse Kakao im Alltag viel zu oft in Vergessenheit. Wir sagen: Gönnt euch was!

Ihr müsst auch nicht bis zu den kalten Tagen warten, bis ihr euch eine schöne heiße Schokolade macht und die Seele baumeln lasst. Legt gleich los und genießt die letzten Sommertage mit einem feinen Whipped Cocoa.

Das geht ganz einfach. Alles, was ihr dafür braucht, ist:

  • ein Teelöffel (ungesüßtes) Kakaopulver
  • je nach Süße des Kakaopulvers ein bis zwei Teelöffel Zucker (oder Zuckerersatz)
  • drei Esslöffel Schlagsahne

Alle drei Zutaten werden in einer Rührschüssel aufgeschlagen zu einer luftigen Kakaocreme. Das kennt ihr schon vom Dalgona, ebenso wie den krönenden Abschluss: Die Creme gebt ihr als Topping auf kalte Milch oder ihr gebt zuerst die Creme ins Glas und dann kalte Milch darüber. Wer möchte kann noch ein bisschen Schlagsahne, Kakaopulver oder bunte Streusel auf dem Getränk verteilen. Fertig!

Ihr könnt auch hier variieren, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt:

  • Mit Eiswürfeln entsteht ein sommerlicher Iced Cocoa.
  • Probiert pflanzliche Milchalternativen wie z.B. Kokosnuss- oder Mandelmilch.
  • Kakao geht auch Low Carb: Nehmt einfach Backkakao und süßt ihn, falls zu bitter, mit Erythrit oder Birkenzucker nach.

Und jetzt: Genießt es und lasst die Seele baumeln!

 

Fotonachweis: (c) pixabay

Gesamten Beitrag lesen
Veröffentlicht am von

Erfrischendes für heiße Tage

BueroKaffeeautomatende_Kaffeerezepte_Sommer_DalgonaWer es nicht schon gehört, gelesen, auf TikTok verfolgt hat: Dalgona Coffee ist das neue Sommer-Trendgetränk - aus Korea, und ganz einfach zu machen: Ihr braucht nur löslichen Kaffee oder Espressopulver (wichtig, da ihr nur damit die nötige Konsistenz bekommt), Zucker, Milch, heißes Wasser und einen Schneebesen beziehungsweise ein Handrührgerät. Mixt das Kaffeepulver, den Zucker und die Milch in gleichen Mengen (wir haben zum Beispiel fünf Teelöffel voll verwendet) und schlagt das Ganze so lange mit dem Schneebesen oder dem Rührgerät, bis daraus eine schöne Kaffeecreme geworden ist. Nun kommt kalte Milch darüber. Die Milch könnt ihr auch vorher schon ins Glas und anschließend die Creme darauf geben. Genießt die wohlverdiente leckere und trendige Erfrischung (im Winter geht’s übrigens auch mit heißer Milch).

 

 

 

BueroKaffeeautomatende_Kaffeerezepte_Sommer_Affogato_komprHeute sind wir kosmopolitisch – hier noch ein super feiner und easy zubereiteter italienischer Sommerdrink: Einfach eine oder zwei Kugeln vom Lieblingseis in eine Tasse geben (die meisten nehmen Vanilleeis) und das Ganze mit ein, zwei Espresso-Shots aufgießen – fertig ist der Affogato. Affogato heißt übrigens ertrunken… Nicht ganz so erfrischend, aber einleuchtend, bei all den in Espresso ertrunkenen Eiskugeln.

 

 

 

 

 

Fotonachweis: (c) pixabay/unsplash

Gesamten Beitrag lesen
1 - 10 von 39 Ergebnissen